{"id":50,"date":"2022-10-05T13:49:21","date_gmt":"2022-10-05T11:49:21","guid":{"rendered":"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/?page_id=50"},"modified":"2024-05-11T14:29:10","modified_gmt":"2024-05-11T12:29:10","slug":"informationen-zu-psychischer-gesundheit-und-genesung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/informationen-zu-psychischer-gesundheit-und-genesung\/","title":{"rendered":"Infos zu Psychischer Gesundheit und Genesung"},"content":{"rendered":"<p class=\"has-large-font-size\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><strong>Inspiration, Reflexion und Beratung aus Peer-Perspektive<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<div style=\"height:11px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-twentytwentyone-border\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_7682photo-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1172\" style=\"width:379px;height:505px\" srcset=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_7682photo-768x1024.jpg 768w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_7682photo-225x300.jpg 225w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_7682photo-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_7682photo-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_7682photo-1568x2091.jpg 1568w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_7682photo-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-extra-large-font-size\"><em>Trust in what you believe in &#8211;      and go ahead!<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><em><strong>Haupts\u00e4chlich geht es f\u00fcr uns alle darum, unser eigenes Leben zu leben, statt aus Traumatisierung und der daraus folgenden Angst oder Verunsicherung zu tun, was andere sagen\/wollen oder uns zu blockieren oder zu verzetteln. Deshalb kann es auf dem Genesungsweg auch (allenfalls mehrfach) sinnvoll sein, die berufliche Orientierung und\/oder das pers\u00f6nliche Umfeld anzupassen. <\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe vorwiegend im Bereich Psychose und Stimmenh\u00f6ren Erfahrungen und Kompetenzen, deswegen lege ich in meiner Arbeit als Dozentin auch den Fokus in diese Thematik. Allerdings lassen sich meines Erachtens auch allerlei grundlegende und f\u00fcr alle psychischen Krisen und Genesungswege hilfreiche Erkenntnisse daraus ableiten oder das Thema kann als exemplarisches Beispiel, zum Beispiel f\u00fcr Studierende oder in der Therapie-Ausbildung, dienen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die folgenden Informationen, Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze, Anregungen und Empfehlungen sind relativ ausf\u00fchrlich. Dies ist der Vielschichtigkeit und individuellen Vielfalt geschuldet. Wenn es im ersten Moment zu viel Text sein sollte, lohnt es sich vielleicht, sich dies f\u00fcr eine ruhige Stunde vorzunehmen oder es Schritt f\u00fcr Schritt zu lesen. Ich m\u00f6chte hierzu ausdr\u00fccklich auch Betroffene und Angeh\u00f6rige einladen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich plane auch, zwei B\u00fccher zu publizieren (eins f\u00fcr Betroffene und eins f\u00fcr Fachpersonen &#8211; die Angeh\u00f6rigen k\u00f6nnten eventuell von beiden profititieren), aber diesbez\u00fcglich bitte ich um Geduld. Hingegen bin ich bereits jetzt dankbar um Auftr\u00e4ge f\u00fcr Workshops, Fortbildungen, Referate, Beratung und weitere Inputs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><em><strong>Es ist nicht selten, dass Psychose-Erfahrene und Stimmenh\u00f6rende als Kinder nicht sich selbst sein durften, dass ihre gesunde Entwicklung nicht unterst\u00fctzt wurde, sondern dass ihr famili\u00e4res, schulisches oder sonstiges Umfeld sie ausgrenzte, abwertete, mobbte, emotional vernachl\u00e4ssigte oder dass ihnen viel zu viel Verantwortung f\u00fcr ihr Alter aufgeladen wurde. Wenn Kinder sich vom Umfeld nicht akzeptiert f\u00fchlen, wenn ihre Gef\u00fchle und Bed\u00fcrfnisse vom Umfeld nicht ernst genommen, sondern als l\u00e4cherlich oder daneben empfunden oder abgewertet werden, dann f\u00fchrt dies zu einer tiefen Verunsicherung und einem \u00fcbertriebenen Druck, sich anzupassen und immer noch mehr f\u00fcr die anderen zu tun, statt f\u00fcr sich einzustehen zu lernen und sich f\u00fcr die eigenen Bed\u00fcrfnisse, Interessen und f\u00fcr die eigene Sichtweise zu wehren. Es entsteht eine Traumabindung, das heisst, dass die Betroffenen, ungute Erfahrungen als normal erleben. Sie orientieren sich weniger an dem, was f\u00fcr sie stimmt, als an dem, was das Umfeld von ihnen will, teilweise ohne das \u00fcberhaupt zu merken. \u00dcberanpassung und Zweifel an sich selbst und den eigenen Erfahrungen werden zur unbewussten \u00dcberlebensstrategie.<\/strong> Oft sind Menschen mit Psychose-Erfahrung besonders sensible und empathische Menschen, die in einer Umgbebung aufgewachsen sind, wo ihre feinf\u00fchlige und tiefgr\u00fcndige Art als anstrengend oder zu wenig tatkr\u00e4ftig empfunden wird. Auf dem Genesungsweg vorw\u00e4rts zu kommen, bedeutet, die oft komplexen traumatischen Erfahrungen immer st\u00e4rker zu verarbeiten und ins wirklich eigene, selbstbestimmte Leben zu finden. Das bedeutet auch die Abgrenzung von all dem, was einem nicht gut tat oder was nicht stimmig mit der eigenen Identit\u00e4t, dem eigenen Erleben und den jeweiligen individuellen Bed\u00fcrfnissen ist. Alle haben das Recht, sich Orte zu finden oder zu schaffen, wo sie sich wohl f\u00fchlen k\u00f6nnen. Oft hilft es, Gleichgesinnte zu finden, sich auszutauschen, den Erfahrungen und der Biographie auf den Grund zu gehen sowie Neues auszuprobieren und vielleicht auch einen Wechsel bez\u00fcglich Ausbildung und Beruf ins Auge zu fassen. Ein eigenes selbstbestimmtes Leben zu f\u00fchren, bedeutet allerdings auch, dass nicht f\u00fcr alle Betroffenen dasselbe hilfreich ist. Je nachdem in welche unpassende Richtung es bisher ging, ist es vielleicht nicht f\u00fcr alle sinnvoll, mehr Raum f\u00fcr Reflexion zu schaffen, sondern es k\u00f6nnte auch das Gegenteil dienlich sein. Wenn beispielsweise jemand eher eine Macher-Pers\u00f6nlichkeit ist, handwerkliches Geschick hat und viel k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t braucht, k\u00f6nnte es sogar ein Trauma sein, dass in der Kindheit das Hauptgewicht auf Denken, kognitivem Lernen und Sprechen lag. Ein anderes Beispiel ist, wenn sich Menschen nicht in diejenigen Richtungen, die sie in der Tiefe ber\u00fchren und interessieren, entwickeln durften, sondern stattdessen nur Ausbildung und F\u00f6rderung in Bereichen erhielten, die sie langweilen und unterfordern. Ebenfalls kann es ein wichtiges Thema sein, dass verunsicherte und \u00e4ngstliche Menschen, die aber von der Veranlagung her sehr sozial und vielleicht gar extrovertiert sind (bei Hochsensiblen spricht man dann von Ambivertiertheit), nicht ausreichend gute Kontakte haben und sich vielleicht auch beruflich viel in einsamen T\u00e4tigkeiten wiederfinden. Dasselbe gilt nat\u00fcrlich jeweils umgekehrt auch. <em>Meist waren in der Herkunftsfamilie von Menschen mit Psychosen oder bei Stimmenh\u00f6renden, die darunter leiden, (einzelne oder auch alle) Gef\u00fchle unerw\u00fcnscht, aber es gibt auch hier<\/em><\/em> <em>Betroffene, bei denen das Gegenteil der Fall ist: vor lauter Einf\u00fchlen in andere, konnte gegen aussen zu wenig Handlungsf\u00e4higkeit entwickelt werden.<\/em> <em>Ebenfalls kann es zu Problemen f\u00fchren, wenn Menschen nicht ausreichend Ausgleich oder Erholung haben durften und sich derartigen Stress oder eine Verengung des Fokus nun selbst weiter zuf\u00fcgen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong><em>F\u00fcr Psychose-Erfahrene und Stimmenh\u00f6rende sind es nicht selten auch stark verunsichernde Themen, ob sie in der Familie gewollt waren\/sind sowie ob und wo sie sich zugeh\u00f6rig f\u00fchlen k\u00f6nn(t)en<\/em>. <em>Auch denke ich, dass zus\u00e4tzlich zu Traumatisierungen in der Kindheit und Jugend auch transgenerational (epigenetisch) weitergegebene  und als ungeborenes Kind erlebte Traumata Ursachen f\u00fcr sp\u00e4tere Psychosen und f\u00fcr belastendes Stimmenh\u00f6ren sind. Wenn ein Embryo mit heftigen negativen Gef\u00fchlen der Mutter, welcher es w\u00e4hrend der Schwangerschaft alles andere als gut ging, \u00fcberschwemmt wird, dann hat er keine Chance, sich davon abzugrenzen.<\/em> <em>Dies k\u00f6nnte die traumatische Grundlage f\u00fcr sp\u00e4teres Erleben, dass allzu Vieles mit einem ganz pers\u00f6nlich zu tun hat (von den Fachpersonen &#8222;Bezugswahn&#8220; genannt) sein. Und wenn bereits die Eltern traumatisiert sind oder wenn man \u00fcber schlimme Erfahrungen in der Familiengeschichte schweigt, die aber sp\u00fcrbar sind, k\u00f6nnen Kinder m\u00f6glicherweise die daraus entstehenden Dissonanzen zwischen dem, was sie wahrnehmen und sp\u00fcren auf der einen Seite und dem, was gesagt wird, auf der anderen Seite nicht einfach stehen lassen, sondern sie entwickeln Verunsicherungen und tragen stets ungel\u00f6ste Fragen und ein ersch\u00fcttertes Vertrauen ins Umfeld in sich. Sie m\u00fcssen sich aber angew\u00f6hnen, das Misstrauen zu unterdr\u00fccken, denn sonst w\u00fcrden sie in einer zu emotionaler Sprachlosigkeit tendierenden Familie handlungsunf\u00e4hig. Dies ist eine Ursache f\u00fcr sp\u00e4tere Paranoia, weil man sich in einer Ambivalenz zwischen einer Pr\u00e4gung allzu grosser Naivit\u00e4t wiederfindet, mit Versuchen, nachzufragen und Belastendes zu kl\u00e4ren, negative Erfahrungen gemacht hat und sich von unguten Kontakten <\/em><\/strong><em><strong>und einseitigen Beziehungen nicht abgrenzen kann. Deshalb machen Betroffene immer wieder schwierige Erfahrungen, k\u00f6nnen die Empfindungen, dass da etwas nicht stimmt, aber nicht richtig differenzieren und schon gar nicht gut damit umgehen<\/strong><\/em><strong>. <em>Dass in einer Psychose das Misstrauen omnipr\u00e4sent ist, macht  &#8211; wie jede psychotische Erfahrung &#8211; dann einerseits das Thema bewusst (zwingt aufgrund der neuen Erfahrungen und des Leidensdrucks dazu!) und erm\u00f6glicht gleichzeitig eine raschere Ver\u00e4nderung als das ohne die Energie und das Tempo der Psychose m\u00f6glich w\u00e4re. Dies alles hat also auch eine wichtige Funktion. Solche Erlebensweisen in der Psychose sind bez\u00fcglich aller Gef\u00fchle m\u00f6glich, die zuvor als \u00dcberlebensstrategie unterdr\u00fcckt werden mussten. Sie sind ein Selbstrettungsversuch der Psyche in Situationen, aus denen diese keinen anderen Ausweg mehr findet, um die Perspektive auf und den Glauben an ein gutes Leben aufrecht zu erhalten.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong><em>Weitere Psychosen mitverursachende Probleme entstehen durch eine Erziehung, welche dem jeweiligen Alter des Kindes nicht angemessen ist. Wenn beispielsweise nicht geholfen, unterst\u00fctzt oder erkl\u00e4rt wird, wie die Kinder etwas tun sollten und ihre \u00dcberforderung f\u00fcr sie normal wird, wenn das Kind, alleingelassen in der Not, sich falsch Verstandenes und ungute Glaubenss\u00e4tze angew\u00f6hnt  und seine Angst, Einsamkeit, Trauer, Entt\u00e4uschung, seinen Schmerz und seine Ohnmacht nur aus dem Bewusstsein verdr\u00e4ngt aber nicht beruhigen kann, h\u00e4ufen sich diese Gef\u00fchle an und werden selbst dann traumatisch, wenn die einzelnen Ereignisse gar nicht so schlimm erscheinen. Ein ganz kleines Kind, das hinf\u00e4llt und sich die Knie aufsch\u00fcrft, braucht beispielsweise den Trost und die Beruhigung von aussen, um sich dies dann immer st\u00e4rker auch selbst zu geben. Fehlt den Eltern aufgrund eigener Traumata oder in schwierigen Situationen die M\u00f6glichkeit oder Kompetenz, zu sp\u00fcren, was das Kind braucht, dann bedeutet das eine grosse bleibende Belastung. Kinder und Jugendliche k\u00f6nnen und m\u00fcssen in solchen Situationen lernen, so zu tun, als ob nichts w\u00e4re, aber wenn sie als Erwachsene wieder mit \u00e4hnlichen Problemen konfrontiert werden, dann kann das nicht nur eine aktuelle \u00dcberforderung darstellen, sondern auch all die angestauten, bisher verdr\u00e4ngten Gef\u00fchle und Erfahrungen aufw\u00fchlen. Vor allem wenn sich die verinnerlichten Glaubenss\u00e4tze widersprechen oder wenn die \u00e4ussere Situation nach wie vor oder von Neuem eine L\u00f6sung der Probleme verunm\u00f6glicht, kann aus einer solch emotional \u00fcberschwemmenden Situation eine Psychose losgetriggert werden. Eine Art Retraumatisierung l\u00f6st diese ungw\u00f6hnliche und oft erschreckende Erfahrung also aus. \u00dcbrigens kann es die Schwierigkeiten besonders rasch l\u00f6sen, wenn sich das ganze n\u00e4here Umfeld ebenfalls mit eigenen unguten Mustern zu besch\u00e4ftigen beginnt und wenn diese sogar gemeinsam reflektiert und ver\u00e4ndert werden. Neben anderen systemischen Ans\u00e4tzen hat sich bei Psychosen insbesondere Open Dialogue (oder zumindest die Ber\u00fccksichtigung solcher Prinzipien achtsamen gleichberechtigten Dialogs) sehr bew\u00e4hrt. <\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><em><strong>Es ist sehr wichtig, sich von \u00fcbermenschlichem Druck (und in solchen Situationen &#8222;normal&#8220; funktionieren zu wollen, w\u00e4re eindeutig zu viel verlangt) zu befreien und die Selbstwirksamkeit Schritt f\u00fcr Schritt zu st\u00e4rken, um aus den schlimmen Ohnmachtserfahrungen herauszufinden.<\/strong> <strong>Sich selbst neu kennen zu lernen und eine bessere und differenzierte Selbstf\u00fcrsorge zu erlernen ist unerl\u00e4sslich. Daf\u00fcr braucht es ausreichend Raum und verschiedene therapeutische Angebote. Sich daf\u00fcr Zeit zu nehmen und zu geben entspannt die Situation. Ebenfalls ist es von grosser Bedeutung, am Aufbau eines tragenden und passenden Freundeskreises und an der eigenen Beziehungsf\u00e4higkeit zu arbeiten<\/strong>, idealerweise auch eine:n Partner:in zu finden, mit dem das Zusammensein sich wirklich stimmig und gut anf\u00fchlt oder sich zumindest aus destruktiven Beziehungen zu l\u00f6sen oder sich deutlich abgrenzen zu k\u00f6nnen. <\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-twentytwentyone-border\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_7816photo-1-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1182\" style=\"width:413px;height:550px\" srcset=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_7816photo-1-768x1024.jpg 768w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_7816photo-1-225x300.jpg 225w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_7816photo-1-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_7816photo-1-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_7816photo-1-1568x2091.jpg 1568w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_7816photo-1-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong><em>Somatic Experiencing (\u00e4hnlich wie auch tanztherapeutische Ans\u00e4tze und beispielsweise Focusing) empfinde ich neben der hilfreichen Art, Traumatisierungen tats\u00e4chlich zu verarbeiten (statt sich mit verhaltenstherapeutischen Anleitungen, problematische Muster durch diszipliniertes \u00dcben zu ver\u00e4ndern, neuerlich unter Druck zu setzen und damit die Probleme eventuell nur tempor\u00e4r zu l\u00f6sen oder zu verlagern) und der dadurch erworbenen St\u00e4rkung des Vertrauens ins Leben selbst und in die eigenen inneren Ressourcen, auch deshalb als besonders weiterf\u00fchrend<\/em>, <em>weil durch die k\u00f6rperorientierte<\/em> <em>Therapie den vorbestehenden unbewussten Schemata (\u00fcbrigens auch denjenigen der Therapeut:innen!) einfacher ein Schnippchen geschlagen werden kann<\/em>&#8230;<\/strong><em> <\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><em><strong>\u00dcbrigens leiden Psychose-Erfahrene und Stimmenh\u00f6rende besonders stark unter Vorurteilen und Stigmatisierung<\/strong><\/em>. <em>Studien zeigen, dass diese oft auch von Fachpersonen ausgehend erlebt wird, sowie dass die gesundheitliche Versorgung f\u00fcr Betroffene schlechter ist, weil sie oft auch bez\u00fcglich k\u00f6rperlicher Probleme nicht ernst genommen werden<\/em>. <em>Dies hat vermutlich auch damit zu tun, dass die bisherigen psychiatrischen Mainstream-Vorstellungen \u00fcber Psychose, die auch in den meisten medizinischen Aus- und Weiterbildungen \u00fcblicherweise gelehrt werden, wenig hilfreich sind, und dass Fachpersonen die Betroffenen oft nur im Kontext von akuten Krisen kennen und\/oder dass man in der Therapie logischer- und aus anderen Gr\u00fcnden nat\u00fcrlich auch sinnvollerweise oft \u00fcber die akutellen Probleme spricht und nicht \u00fcber das, was gut funktioniert. Dies verzerrt die Wahrnehmung der Fachpersonen. Und selbst dann, wenn die Ressourcen aktiv thematisiert werden, k\u00f6nnen sie sich kein genaueres Bild dar\u00fcber machen, weil sie die Betroffenen nicht darin erleben. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><em><strong>Ebenso ist es eine in wissenschaftlichen Studien belegte Tatsache, dass Betroffene weit \u00f6fter Opfer von Straftaten werden als der Durchschnitt der Bev\u00f6lkerung (w\u00e4hrend sie nicht h\u00e4ufiger zu T\u00e4ter:innen werden!). Gleichzeitig schaffen sie es oft nicht, Schutz, Hilfe und Verst\u00e4ndnis zu bekommen und werden in ihrer Not allein gelassen. <\/strong>Wenn jemand sich schutzlos f\u00fchlt und nur zu h\u00f6ren bekommt, er\/sie solle halt seine Medikamente nehmen, dann hat dies schlimme Ohnmachtserfahrungen zur Folge, die, wenn sie l\u00e4nger andauern, zu Isolation, Wut, Ersch\u00f6pfung, Resignation, Gleichg\u00fcltigkeit und Suizid(versuch)en f\u00fchren. <strong>Diese krasse Form epistemischer Ungerechtigkeit gilt es zu bek\u00e4mpfen!<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-twentytwentyone-border\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_7818photo-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1185\" style=\"width:410px;height:546px\" srcset=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_7818photo-768x1024.jpg 768w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_7818photo-225x300.jpg 225w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_7818photo-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_7818photo-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_7818photo-1568x2091.jpg 1568w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_7818photo-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><strong><em>Jeder Mensch hat das Recht darauf, ernst genommen und nicht im Stich gelassen zu werden<\/em>.<\/strong> <em>Wenn es (noch) unm\u00f6glich ist, das Problem (richtig) zu verstehen, dann sollte zumindest daf\u00fcr gesorgt werden, dass sich jemand Zeit f\u00fcr die betroffene Person nimmt, ihr Mitgef\u00fchl entgegenbringt, allenfalls auch authentisch die eigene Verunsicherung oder Ohnmacht benennt und das Sicherheitsempfinden st\u00e4rkt<\/em>, <em>zum Beispiel indem man verspricht, in Notsituationen wieder da zu sein (explizit und ehrlicherweise so, wie es halt m\u00f6glich ist), und dies dann auch einh\u00e4lt, im Ausnahmefall zumindest den Grund daf\u00fcr kommuniziert oder sich sp\u00e4ter entschuldigt und sich dann k\u00fcmmert<\/em>, <em>oder indem man die betroffene Person hinsichtlich der Gefahreneinsch\u00e4tzung oder der Schutzm\u00f6glichkeiten ber\u00e4t. Wenn stattdessen der Eindruck erweckt wird, gar nicht erst angeh\u00f6rt oder ernst genommen zu werden, ist das fatal. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><em>Es ist ja auch keinesfalls unm\u00f6glich, dass Menschen mit psychotischem Erleben tats\u00e4chlich Schwieriges geschieht, statistischerweise ja ganz im Gegenteil. Vielleicht hilft hierbei auch das Nachdenken dar\u00fcber, <strong>was unsere unbewussten Muster in unseren Biographien bewirken<\/strong>: Das Beispiel von der Frau, die einen gewaltt\u00e4tigen alkoholkranken Vater hatte, und die sich (wiederholt) in Beziehungen<\/em> <em>mit ebensolchen Partnern wiederfindet &#8211; oder auch umgekehrt &#8211; ist zwar etwas klischeehaft, aber dient gut zur Veranschaulichung, was geschehen kann, <strong>wenn Menschen in ihrer pers\u00f6nlichen Vergangenheit bereits schlimme, unverarbeitete Erfahrungen von ohnm\u00e4chtiger Ausgeliefertheit erlebt haben oder wenn es in ihrer Familiengeschichte solches gibt, das nach wie vor wirkt<\/strong>. Auch gibt es durchaus die M\u00f6glichkeit, dass sich (\u00e4hnlich dem Stockholm-Syndrom bei \u00dcberlebenden von Geiselnahmen) <strong>Traumabindungen<\/strong> gebildet<\/em> <em>haben und Betroffene sich nur sehr schwer von destruktiven Verh\u00e4ltnissen und Ausbeutung abgrenzen k\u00f6nnen oder ungute Dynamiken erst viel zu sp\u00e4t erkennen respektive wenn dies zus\u00e4tzlich dazu auch im Umfeld ein Thema ist. Wenn dann auch Fachpersonen alles als psychotisch interpretieren, was Betroffene an Erfahrungen mit anderen belastet, und diese voreilig beschwichtigen, ohne genau zugeh\u00f6rt zu haben, kann dies zu gef\u00e4hrlichen Situationen f\u00fchren.<\/em> <em>Meine pers\u00f6nliche Erfahrung mit mir selbst wie auch in der Arbeit als Peer ist, <strong>dass es in jeder psychotischen Vorstellung, in jedem &#8222;wahnhaften&#8220; Erleben zumindest ein K\u00f6rnchen Wahrheit gibt<\/strong>, wenn auch manchmal symbolisch aufgeladen, von einer \u00e4hnlichen Erfahrung getriggert oder aus dem Kontext gerissen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-twentytwentyone-border\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_8181photo-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1186\" style=\"width:391px;height:521px\" srcset=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_8181photo-768x1024.jpg 768w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_8181photo-225x300.jpg 225w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_8181photo-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_8181photo-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_8181photo-1568x2091.jpg 1568w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_8181photo-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><em><strong>Nicht zu untersch\u00e4tzen ist auch, dass in der modernen Welt mit jederzeit verf\u00fcgbaren Smartphones, also auch Kameras und Aufnahmeger\u00e4ten, sowie den destruktiven Dynamiken im Internet von Hasskommentaren, (Cyber-)Mobbing, l\u00e4cherlich machenden Filmen, an den Pranger stellenden Attacken, Video\u00fcberwachung durch Firmen, Internetkriminalit\u00e4t, ebenso wie einer politischen Polarisierung mit teilweise damit einhergehender Abwertung und Ausgrenzung von verletzlichen Menschen, die sogar als Schmarotzer wahrgenommen werden, Psychose-Erfahrene noch zus\u00e4tzlich gef\u00e4hrdet sind. <\/strong>Cybermobbing ist bereits f\u00fcr Gesunde hochriskant und was es braucht, soche schrecklichen Situationen zu \u00fcberleben, ist unbedingt auch eine gute soziale Einbindung und Vernetzung mit Menschen<\/em>, <em>die durch Dick und D\u00fcnn zu einem halten. F\u00fcr Personen, welche sich schon vorher als einsam und ausgegrenzt erleben und zus\u00e4tzlich dazu kaum ernst genommen werden, kann das t\u00f6dlich enden. Ich m\u00f6chte deshalb unbedingt zu Sensibilisierung aller Fachpersonen sowie der \u00d6ffentlichkeit aufrufen und dringend zur Schaffung von spezialisierten Angeboten respektive auch zu proaktiverem Eingreifen der Polizei bei Cybermobbing und entsprechenden Gesetzesanpassungen motivieren.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><em>Menschen mit Psychose-Erfahrung und Stimmenh\u00f6rende sind aber als besonders fein wahrnehmende Personen auch in normalen Alltagsituationen zus\u00e4tzlichen Belastungen ausgesetzt. Unter anderem ist es deshalb unbedingt <strong>w\u00fcnschenswert, dass bei den Betroffenen selbst, aber auch im Gesundheitswesen und im Umfeld (insbesondere auch in betreutem Wohnen, integrativen Arbeitsstellen<\/strong><\/em><strong><em>, Sozialversicherungen, Beh\u00f6rden<\/em><\/strong><strong><em> und nat\u00fcrlich bei <\/em><\/strong><strong><em>Angeh\u00f6rigen) mehr Fachwissen \u00fcber Hochsensibilit\u00e4t (welche auch f\u00fcr Psychose-Erfahrene und Stimmenh\u00f6rende<\/em> <em>ein extrem wichtiges Thema ist) <\/em><\/strong><em>vorhanden ist. Ausserdem braucht es auch unbedingt generell viel mehr Forschung zu den Auswirkungen hochsensibler Nervensysteme. Hochsensible k\u00f6nnen notabene sogar wichtige Hinweisgebende f\u00fcr die Forschung sein, weil sie durch ihre feinere Wahrnehmung auch kausalen Zusammenh\u00e4ngen besser auf die Schliche kommen und durch ihre Kreativit\u00e4t, aus Not und aus Unzufriedenheit mit dem, was ihnen von den Schulmediziner:innen gesagt wird, oft selbst L\u00f6sungen und pr\u00e4ventive Ans\u00e4tze entwickeln. Dies ist \u00fcbrigens auch ein guter Grund f\u00fcr Peer-Beratung. <\/em><strong><em>Wenn jemand mit der eigenen Hochsensibilit\u00e4t einen guten Umgang gefunden hat und wenn dies vom Umfeld akzeptiert und respektiert wird, kann diese Veranlagung zu einer grossen St\u00e4rke werden<\/em>, <em>besonders wenn sie in den richtigen beruflichen Feldern oder im passenden Moment eingesetzt wird<\/em>. <\/strong><em>Allerdings: meines Erachtens ist die diesbez\u00fcgliche Literatur auch mit einer gewissen differenzierten Vorsicht zu geniessen<\/em>, <em>denn ein langfristiger oder gar immer st\u00e4rkerer Fokus auf R\u00fcckzug ist problematisch und wirkt sich verst\u00e4rkend auf die Schwierigkeiten aus. <\/em><strong><em>Es geht eher darum, die eigenen Bed\u00fcrfnisse, k\u00f6rperlichen Probleme (z.B. Unvertr\u00e4glichkeiten und besondere Empfindlichkeiten) und Trigger besser zu verstehen, vorzusorgen und rechtzeitig darauf reagieren zu k\u00f6nnen<\/em>, <em>wenn erste Anzeichen von \u00dcberforderung durch zu viele oder zu starke Reize da sind, oder ausreichend Pausen, Ausgleich und Erholung einzuplanen. Stimmenh\u00f6rende erleben solche Problematiken oft noch dadurch verst\u00e4rkt, dass ihre Stimmen in solchen auch k\u00f6rperlich reiz\u00fcberfluteten Kontexten auftreten oder wegen des steigenden Stresspegels belastender werden. <\/em><\/strong><em>Jedoch ist es auch m\u00f6glich und sehr hilfreich, das eigene &#8222;Toleranzfenster&#8220; langsam auszuweiten.<\/em> <em><strong>Auch hierbei helfen meist die Fokussierung auf die K\u00f6rperempfindungen und auf die Erdung, Entspannungs\u00fcbungen sowie die Verarbeitung angstausl\u00f6sender Traumata<\/strong>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-gray-background-color has-background has-normal-font-size\"><em>Die St\u00e4rkung von <strong>Achtsamkeit<\/strong> kann sehr wichtig sein. Allerdings gilt es unbedingt, gleichzeitig negative Wertungen abzubauen und den Fokus im Trainieren zuerst auf angenehme und unproblematische Objekte im Innern und \u00c4usseren zu richten.<\/em> <em>Es ist kontraproduktiv, wenn Betroffenen nach wie vor von Psychiater:innen und anderen Fachpersonen davon abgeraten wird, zu meditieren oder sich mit Spiritualit\u00e4t zu befassen.<\/em> <em>Stattdessen gilt es, entweder selbst das diesbez\u00fcgliche Wissen zu erwerben und interessierte Betroffene dann achtsam zu begleiten oder diesbez\u00fcglich kompetente Orte zu empfehlen, wo Achtsamkeit und\/oder weitere spirituelle Angebote behutsam vermittelt werden. Betroffene brauchen oft Sicherheit und die St\u00e4rkung ihres Vertrauens in solche Prozesse, damit sie bei unangenehmen Wahrnehmungen nicht in \u00c4ngste geraten, sondern sie einfach offen und interessiert betrachten k\u00f6nnen. Auch k\u00f6nnte es in psychiatrischen Institutionen hilfreich sein, auch auf Psychose spezialisierte Spiritual Care anzubieten.<\/em> <em>Mich d\u00fcnkt es, dass wir diesbez\u00fcglich betreffend Depressionen viel weiter sind. Vielleicht weil auch Fachpersonen selbst nicht vor Burnout gefeit sind? (&#8230;<strong>Pl\u00e4doyer f\u00fcr Peers!<\/strong>&#8230;)<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-twentytwentyone-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20180521_140756_-Kopie-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1033\" srcset=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20180521_140756_-Kopie-576x1024.jpg 576w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20180521_140756_-Kopie-169x300.jpg 169w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20180521_140756_-Kopie-768x1366.jpg 768w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20180521_140756_-Kopie-864x1536.jpg 864w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20180521_140756_-Kopie-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20180521_140756_-Kopie-1568x2788.jpg 1568w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/20180521_140756_-Kopie-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weitere Beitr\u00e4ge auf dieser Website:<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Wie ein Blatt im Wind. Weshalb Ungewissheit eine grosse Belastung ist und wie sie in Vertrauen ins Leben transformiert werden kann \u2013 eine Betroffenenperspektive<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wie-ein-blatt-im-wind\/\">https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wie-ein-blatt-im-wind\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Ein gutes Leben macht Sinn! Was es braucht, um das Dasein als erf\u00fcllt zu erleben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/ein-gutes-leben-macht-sinn\/\">https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/ein-gutes-leben-macht-sinn\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><style>@font-face {font-family:\"\uff2d\uff33 \u660e\u671d\"; mso-font-charset:78; mso-generic-font-family:auto; mso-font-pitch:variable; mso-font-signature:1 134676480 16 0 131072 0;}@font-face {font-family:\"Cambria Math\"; panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; mso-font-charset:0; mso-generic-font-family:auto; mso-font-pitch:variable; mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face {font-family:Cambria; panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; mso-font-charset:0; mso-generic-font-family:auto; mso-font-pitch:variable; mso-font-signature:-536870145 1073743103 0 0 415 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal {mso-style-unhide:no; mso-style-qformat:yes; mso-style-parent:\"\"; margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:12.0pt; font-family:Cambria; mso-ascii-font-family:Cambria; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-fareast-font-family:\"\uff2d\uff33 \u660e\u671d\"; mso-fareast-theme-font:minor-fareast; mso-hansi-font-family:Cambria; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:\"Times New Roman\"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi;}.MsoChpDefault {mso-style-type:export-only; mso-default-props:yes; font-family:Cambria; mso-ascii-font-family:Cambria; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-fareast-font-family:\"\uff2d\uff33 \u660e\u671d\"; mso-fareast-theme-font:minor-fareast; mso-hansi-font-family:Cambria; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:\"Times New Roman\"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi;}div.WordSection1 {page:WordSection1<\/style><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-twentytwentyone-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"702\" src=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_20200307_165206-1024x702.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-140\" srcset=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_20200307_165206-1024x702.jpg 1024w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_20200307_165206-300x206.jpg 300w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_20200307_165206-768x526.jpg 768w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_20200307_165206-1536x1053.jpg 1536w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_20200307_165206-2048x1404.jpg 2048w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_20200307_165206-1568x1075.jpg 1568w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Empfehlungen f\u00fcr den Genesungsweg<\/h2>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Somatic Experiencing<\/strong> (SE): eine k\u00f6rperorientierte Traumatherapie &#8211; Somatic Experiencing ist meines Erachtens f\u00fcr alle Menschen mit psychischen Belastungen und in Krisen, ungeachtet von Diagnosen, hilfreich. Die Definition von Trauma sollte dabei nicht eng verstanden werden. Denn auch normalerweise, wenn sie einzeln erlebt werden, nicht sonderlich schwierige Erfahrungen von psychischer Verletzung k\u00f6nnen traumatisch sein, vor allem f\u00fcr Kinder, wenn die Verwundungen sich stetig wiederholen, wenn niemand bei der Verarbeitung hilft oder zumindest das Kind beruhigt und wenn nicht ausreichend ausgleichende gute Erfahrungen gemacht werden k\u00f6nnen, oder wenn sie mit k\u00f6rperlicher Gewalt und\/oder sexuellem Missbrauch verbunden sind. Solche Entwicklungstraumata, die oft zun\u00e4chst unbewusst sind und verdr\u00e4ngt werden m\u00fcssen, damit das Leben ertr\u00e4glich ist, k\u00f6nnen schwierigste innere Muster ausl\u00f6sen, die auch zu (versteckter) Selbstsabotage f\u00fchren k\u00f6nnen. K\u00f6rperorientierte Traumatherapien wie Somatic Experiencing k\u00f6nnen auch bei solchen unbewussten Schwierigkeiten weiterf\u00fchren und sogar bei Amnesien und transgenerational weitergegebenen Traumatisierungen helfen, von denen man kaum etwas weiss. Denn es braucht kein oder nicht viel Sprechen \u00fcber die Probleme und schwierigen Erfahrungen und ist akzeptierend, ohne jegliche Wertung. Somatic Experiencing funktioniert mittels bewusster Wahrnehmung der inneren k\u00f6rperlichen Empfindungen und dem Aufbau des Vertrauens, dass es auf diese Weise m\u00f6glich ist, auch extrem schwierige Emotionen auszuhalten und in einem vertrauensvollen Prozess deren traumatische Ursachen zu verarbeiten. Es hilft ausserdem bei psychosomatischen Erkrankungen und physischen Schmerzen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Focusing:<\/strong> eine aus der Psychotherapieforschung entwickelte Selbsthilfemethode, die man aber auch in Kursen lernen und zu zweit praktizieren kann. Es geht darum, in den K\u00f6rper hineinzuhorchen, zu sp\u00fcren, was da ist, wenn einen etwas besch\u00e4ftigt oder belastet, und dann zu schauen, was geschieht. Focusing hat gewisse \u00c4hnlichkeiten mit Somatic Experiencing und kann gut damit verbunden werden. Hilfreich ist es auch erg\u00e4nzend zu Gespr\u00e4chstherapien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Achtsamkeit und Meditation: <\/strong>Bei Menschen mit \u00c4ngsten kann es hilfreich sein, die Aufmerksamkeit auch bewusst auf den K\u00f6rper und auf positive, angenehmene Wahrnehmungen (im Innern und im \u00c4usseren) zu lenken, weil sonst der Fokus zu stark auf das Belastende gerichtet ist. Auch ist es unbedingt wichtig, das, was man wahrnimmt, nicht zu werten, sondern ihm mit Interesse zu begegnen. Duale oder mit der Zeit multiple Awareness wirken wie eine Triangulation und helfen so, einen im Hier und Jetzt zu verankern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Atem- und Erdungs\u00fcbungen: <\/strong>Oft ist es schon sehr hilfreich, gut die F\u00fcsse zu sp\u00fcren, den Boden, der einen tr\u00e4gt, oder auch den Kontakt zum Stuhl. Aber je \u00f6fter man Atem- und Erdungs\u00fcbungen praktiziert, desto st\u00e4rker wirken sie. Es gibt eine grosse F\u00fclle von M\u00f6glichkeiten. Sie k\u00f6nnen auch in schwierigen Momenten sehr entlastend sein und helfen dabei, sich zu stabilisieren und zu entspannen. Vielleicht lernt man auch, was in welchen konkreten Situationen f\u00fcr einen pers\u00f6nlich am Besten funktioniert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-green-background-color has-background has-small-font-size\">Ein unbeschreiblich sch\u00f6nes Beispiel, was an Wundern geschehen kann, wenn Menschen es schaffen, in ihrem K\u00f6rper pr\u00e4sent und miteinander in Verbindung zu sein, kann man in diesem kurzen Youtube-Film sehen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-green-background-color has-background\"><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zkreiRt8GEY\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zkreiRt8GEY<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Gruppen: <\/strong>Selbsthilfegruppen, z.B. Gruppen f\u00fcr Stimmenh\u00f6rende, Recovery-Gruppen, trialogische Gruppen (d.h. dort nehmen nicht nur Betroffene, sondern auch Angeh\u00f6rige und Fachpersonen, aber alle auf Augenh\u00f6he und ausgehend vom eigenen Erleben, teil), z.B. Psychose-Seminare, Neuroleptika-Trialoge, Borderline-Trialoge etc., aber nat\u00fcrlich auch therapeutische Gruppen zu verschiedenen Themen; Gruppen sind hilfreich, weil man dort eine Sprache finden kann f\u00fcr Erfahrungen, die schwierig ausdr\u00fcckbar sind, und weil man auf diese Weise die Isolation \u00fcberwinden kann. In einer Selbsthilfegruppe gibt es das Gef\u00e4lle zwischen jemandem der ein Problem hat und dem Helfer nicht, sondern man kann Solidarit\u00e4t und Gemeinschaft erleben, ohne Angst vor Diskriminierung und Ausgrenzung haben zu m\u00fcssen, und auch Missverst\u00e4ndnisse sind seltener<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Open Dialogue: <\/strong>Falls Angeh\u00f6rige und\/oder andere wichtige Bezugspersonen sich engagieren und auch bereit sind, ihre eigene Haltung und Perspektive zu reflektieren, ist es sehr hilfreich, miteinander auf achtsame und gleichberechtigte Weise ins Gespr\u00e4ch zu kommen. In dieser Hinsicht ist vor allem Open Dialogue, ein in Finnland entwickelter Ansatz, der insbesondere bei Psychosen sehr gut funktioniert, empfehlenswert. Leider gibt es in der Schweiz erst wenige Teams, wo diese Methode praktiziert wird. Dann k\u00f6nnen sicher auch andere systemische und familientherapeutische Ans\u00e4tze weiterhelfen, oder vielleicht kann man die Therapeut:innen sogar f\u00fcr eine Weiterbildung in Open Dialogue interessieren? Es gibt \u00fcbrigens einen sehenswerten Dokumentarfilm von Daniel Mackler \u00fcber Open Dialogue.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Ans\u00e4tze, die mit inneren Anteilen arbeiten: <\/strong>Es ist wichtig, die verschiedenen Pers\u00f6nlichkeitsanteile oder inneren Tendenzen, die oft zu schwierigen Ambivalenzen, zu Zerrissenheit, Verunsicherung, Blockaden und Entscheidungsschwierigkeiten f\u00fchren, miteinander in einen Dialog zu bringen, mit dem Ziel, sie zu integrieren, sie miteinander anzufreunden und f\u00fcreinander zu gewinnen, um gemeinsam, als ganze Person, besser und gelassener unterwegs sein zu k\u00f6nnen, dies funktioniert \u00fcbrigens auch mit den Stimmen, die man als von aussen kommend, oder als zwar im Kopf, aber fremd erlebt (Voice Dialogue &#8211; wurde auch explizit aufs Stimmenh\u00f6ren angepasst; aber auch Inner Family System, Ego State-Therapie und weitere \u00e4hnliche Ans\u00e4tze)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Schematherapie: <\/strong>dabei geht es darum, den unbewussten, aber tief verankerten, nicht wirklich stimmigen, und deshalb unser Leben schwierig pr\u00e4genden Glaubenss\u00e4tzen, die wir aus der Kindheit mitgenommen haben, auf die Schliche zu kommen, und sie in stimmigere und hilfreichere Grunds\u00e4tze zu verwandeln<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Spiritualit\u00e4t: <\/strong>eine gute Verbindung zum Spirituellen, zu Gott, zum inneren Selbst und der Glaube an tragende Werte, sowie die Erfahrung immer &#8222;begleitet&#8220; zu sein, Sinn im Leben, die Entwicklung eines tieferen Verst\u00e4ndnisses des Lebens und des Menschseins, aber auch die Erfahrung von Gemeinschaft k\u00f6nnen sehr hilfreich und heilsam sein &#8211; es gilt hier meines Erachtens gut darauf zu achten, dass es wirklich f\u00fcr einen selbst stimmig ist, dass man Vertrauen hat und dass es eher um liebevolles Angenommensein, um Reflexion und Achtsamkeit, um die Entwicklung von tieferem Vertrauen ins Leben, um Ermutigung, sich selbst zu sein und sein eigenes Leben zu leben, geht, sowie auch darum, eine regelm\u00e4ssige, Gelassenheit f\u00f6rdernde Praxis (z.B. Beten, Meditieren, Besuch von Gottesdiensten, der Kirche, der Moschee, oder des Tempels, Rituale, spirituelles Embodiment) zu entwickeln und zu pflegen (und nicht etwa um restriktive, einschr\u00e4nkende, belastende, \u00fcberfordernde, ausgrenzende Regeln und Vorschriften und Angstmache vor Bestrafung &#8211; all dies ist nicht hilfreich f\u00fcr die psychische Gesundheit). Wir d\u00fcrfen auf jeden Fall unserer Intuition, unserer inneren Stimme vertrauen, m\u00fcssen uns daf\u00fcr aber auch Zeit und Ruhe nehmen, um sie zu sp\u00fcren\/zu h\u00f6ren. Nicht f\u00fcr alle ist dasselbe das Richtige, oder nicht zum gleichen Zeitpunkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Authentizit\u00e4t: <\/strong>Es ist immer hilfreich, st\u00e4rker sich selbst zu sein, sich zu zeigen, wie man ist, zu sich zu stehen und sich f\u00fcr die eigenen Bed\u00fcrfnisse und Sichtweisen zu wehren, den eigenen Interessen nachgehen zu d\u00fcrfen, und das Leben so zu leben und zu ver\u00e4ndern, dass es sich wirklich als das eigene anf\u00fchlt. Daf\u00fcr hilft es, in sich hineinzusp\u00fcren, was wirklich stimmig ist, und dann darauf zu vertrauen, dass dies der richtige Weg ist, egal was andere sagen, aber nat\u00fcrlich bringt es einen auch weiter, den anderen zuzuh\u00f6ren und sich damit auseinanderzusetzen, weshalb sie es anders sehen. Mich d\u00fcnkt es ebenfalls wichtig, auch f\u00fcr die psychische Gesundheit, sich mit ethischen Fragen zu besch\u00e4ftigen, doch sollte man sich damit nicht in dem Sinn \u00fcberfordern, dass man Druck auf sich macht Unm\u00f6gliches zu tun, sondern auch sich selbst so mitf\u00fchlend behandeln, wie man es gegen\u00fcber den anderen tun m\u00f6chte. Man kann und muss nicht die Welt retten oder wie Jesus sein, damit man in Ordnung ist, sondern wir alle sind dann in Ordnung, wenn wir ganz stimmig das tun, was wir als richtig empfinden und bei dem es uns gut geht und wir gl\u00fccklich sein k\u00f6nnen. Daf\u00fcr ist es notwendig, dass wir ehrlich mit uns selbst sind, dass wir aufrichtig mit anderen umgehen, dass wir aber auch unsere Grenzen akzeptieren, ebenso wie diejenigen der anderen. Wenn wir etwas nicht k\u00f6nnen, ist das nichts Schlimmes, sondern es hilft uns auch, zu entscheiden, was das Richtige f\u00fcr uns ist, oder dann ist es ein Hinweis auf eine f\u00fcr die Zukunft w\u00fcnschenswerte Ver\u00e4nderung. Manchmal ist aber die Zeit noch nicht reif, dass wir es schaffen &#8211; vielleicht geht es erst, wenn wir zuerst noch etwas anderes gelernt haben, das wir jetzt noch gar nicht als Problem verstanden haben. Wir alle d\u00fcrfen darauf vertrauen, dass wir, genau so, wie wir sind, in Ordnung und liebenswert sind. Sonst w\u00e4ren wir ja nicht so! Wir sind nicht unsere Probleme, sondern es hilft uns, zu sehen und gut zu finden, wer wir wirklich sind, um die Probleme Schritt f\u00fcr Schritt \u00fcberwinden zu k\u00f6nnen. Beispielsweise kann ich die von meiner Hochsensibilit\u00e4t in einem ganz anders gepr\u00e4gten Umfeld verursachten Schwierigkeiten besser l\u00f6sen, wenn ich akzeptiere, dass ich hochsensibel bin und mich darum zu k\u00fcmmern beginne, was ich als Hochsensible brauche, um gesund und stabil zu bleiben. Dann werden die positiven M\u00f6glichkeiten, die ich als Hochsensible habe, immer mehr zum Vorschein und zum Tragen kommen, f\u00fcr meine eigenes Leben und f\u00fcr die anderen. Wenn ich stattdessen weiterhin meine (so wie es mir vielleicht als Kind weisgemacht wurde, weil ich immer ausgelacht wurde, wenn ich mehr Probleme hatte als andere), ich m\u00fcsse eine ganz toughe Person spielen &#8211; oder ich sei sie gar, denn zun\u00e4chst sind uns solche Dinge manchmal ganz unbewusst! &#8211; dann werden meine Schwierigkeiten nicht weniger, sondern vielleicht mit der Zeit sogar eskalieren. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>gute Beziehungen und Freundschaften:<\/strong> unbedingt Kontakte aufbauen, hegen und pflegen! Aber auch hier gilt es zu differenzieren, was wirklich gut tut und wo es einfach nicht passt, unsere Gesundheit belastet. Gleichzeitig kann es hilfreich sein, wenn man sich sehr allein f\u00fchlt, dass man sich auch auf Menschen einl\u00e4sst, die sich nicht unbedingt als die zuk\u00fcnftigen Traumpartner anf\u00fchlen &#8211; manchmal lernt man Schritt f\u00fcr Schritt und es ist besser, zuerst mit lockeren Freundschaften anzufangen, dabei zu lernen und dann weiterzusuchen, irgendwann anzufangen zu unterscheiden, wer wirklich passt und wenn ja wof\u00fcr und wof\u00fcr nicht. Wenn man sich weiterentwickelt, ist es auch normal, dass man sich mit den einen auseinanderlebt, dann ist es keine Schande, sich abzugrenzen, sich wieder zu l\u00f6sen, sondern im Gegenteil, nur dadurch wird Raum frei f\u00fcr Passenderes. Manche sind, aus nachvollziehbaren Gr\u00fcnden, sch\u00fcchtern, verunsichert und denken, niemand interessiere sich f\u00fcr sie. Das stimmt sicher nicht! Aber die anderen sind vielleicht ebenso sch\u00fcchtern, oder wieder andere haben zu viel um die Ohren, brauchen es, dass andere ihnen zuerst ihr Interesse zeigen, bevor sie irgendwann, vielleicht nachdem es eine Weile einseitig war, auch von sich aus etwas vorschlagen. Es ist wichtig, zu versuchen, einfach auf andere zuzugehen und die Kontakte zu wiederholen, zu intensivieren. Wenn es aber nicht klappt oder wenn man merkt, dass der andere nicht wirklich m\u00f6chte, dann hat sollte man das nicht pers\u00f6nlich nehmen oder auf sich beziehen. Entweder hat die Person einfach weniger (zus\u00e4tzlichen) Bedarf an Kontakten oder es scheint ihr nicht stimmig &#8211; das ist jedoch keine Abwertung, sondern einfach eine pers\u00f6nliche Einsch\u00e4tzung. Man kann ja nicht mit der ganzen Menschheit befreundet sein, oder?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>berufliche T\u00e4tigkeit, Ausbildung, ehrenamtliche Aufgaben, k\u00fcnstlerische Aktivit\u00e4ten: <\/strong>Alle Menschen brauchen es, in ihrem Leben einen Sinn zu sehen. Je besser die Aufgaben, die man \u00fcbernimmt, der Job, den man aus\u00fcbt, die Interessen, die man zusammen mit anderen oder f\u00fcr andere pflegt, zu einem passen, desto erf\u00fcllter wird sich das Leben anf\u00fchlen, desto mehr hat man das Gef\u00fchl, dass es wirklich das eigene Leben ist, selbst wenn man nach wie vor oder immer wieder schwierige Zeiten durchmachen muss. Es lohnt sich, nach wirklich stimmigen T\u00e4tigkeiten zu suchen und nicht aufzugeben, auch wenn man dabei zun\u00e4chst keine Unterst\u00fctzung erf\u00e4hrt, z.B. ist es vielleicht besser, in einem kleinen Pensum das zu tun, was einem wirklich gef\u00e4llt, oder autodidaktisch das zu lernen, was man m\u00f6chte (es gibt aber heute das Recht auf Bildung auch f\u00fcr Menschen mit Beeintr\u00e4chtigung &#8211; es lohnt sich, daf\u00fcr zu k\u00e4mpfen!), als einfach nur irgendetwas zu tun, um eine Tagesstruktur zu haben. Es gibt ja nicht nur Burnout, sondern auch Boreout, d.h. man kann auch aus Langeweile depressiv werden. Oft ist es auch wichtig, \u00fcber gute Rahmenbedingungen nachzudenken (z.B. brauchen zu Reiz\u00fcberflutung neigende Menschen meist eher ruhige Rahmenbedingungen, den Arbeitsplatz in der Ecke und nicht den in der Mitte, oder noch besser ihren eigenen Raum, es braucht die Erlaubnis, selbstf\u00fcrsorgliche Pausen einzuschalten, einen kraftspendenden Gegenstand dabeizuhaben oder ein Bild aufzustellen, das einem jedes Mal gut tut, wenn man kurz hinschaut) oder sich Zeit zu nehmen, den richtigen Ort mit Menschen, die man mag, zu suchen, statt einfach die erste M\u00f6glichkeit anzunehmen, die sich ergibt. Ausserdem darf und sollte man sich auch anders entscheiden d\u00fcrfen, als es das gesellschaftlich \u00dcbliche ist. Ich bin \u00fcberzeugt, dass jeder Mensch dann am meisten Gutes in diese Welt einbringt, wenn er selbst gl\u00fccklich sein kann. Es hat einen Grund, weshalb wir alle genau so sind, wie wir sind. Es ist wichtig, darauf zu vertrauen. Auch glaube ich nicht, dass es faule Menschen gibt. Wenn jemand zu wenig aktiv ist, dann kommt das von schlechten Erfahrungen, weil er nicht weiss, was stimmig sein k\u00f6nnte, keine Chance dazu sieht oder nicht daran glaubt, es schaffen zu k\u00f6nnen. Menschen, die unt\u00e4tig sind, brauchen also diesbez\u00fcgliche Unterst\u00fctzung, oder sie sind einfach ersch\u00f6pft und m\u00fcssen sich erholen, bevor sie wieder einsteigen k\u00f6nnen. Es kann auch eine destruktive Erfahrung sein, wenn jemand als Asylsuchende*r hierher kam und unbedingt arbeiten wollte, daf\u00fcr aber \u00fcber lange Zeit keine Erlaubnis bekam, sondern gezwungen wurde, sich an finanzielle Unterst\u00fctzung zu gew\u00f6hnen. Nichts Sinnvolles zu tun zu haben, macht depressiv.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Umgang mit Gef\u00fchlen und Emotionen:<\/strong> Es ist wichtig, sich nicht vor den eigenen Gef\u00fchlen und Stimmungen zu f\u00fcrchten, selbst wenn es belastende oder heftige Emotionen sein sollten. Im Gegenteil, ihre Unterdr\u00fcckung, Versuche, die Gef\u00fchle nicht zu sp\u00fcren, lassen uns mit der Zeit krank werden. Versuchen wir beispielsweise, nach einem Verlust einfach weiterzufunktionieren, ohne uns dem Schmerz und der Trauer zu stellen, besteht die Gefahr, Depressionen zu bekommen. Auch Psychosen und Stimmenh\u00f6ren haben einen engen Zusammenhang mit diesem Thema. Sie sind wohl sogar Folgen davon, dass Menschen in schwierigen Situationen, vielleicht \u00fcber lange Zeit in der Kindheit und Jugend, keine Akzeptanz und\/oder hilfreiche Zuwendung bekamen, sondern sich stattdessen einseitig entwickelten und sich zu stark unter Druck setzen mussten. Solche Erfahrungen in der Vergangenheit, selbst wenn oder gerade weil sie zu Beginn der Symptomatik \u00fcberhaupt nicht im Bewusstsein der Betroffenen sind, und nicht selten auch den Angeh\u00f6rigen nicht verst\u00e4ndlich (denn es handelt sich dabei ja um die Auswirkungen zwischenmenschlicher Probleme, um schwierige interaktionelle Erfahrungen und Pr\u00e4gungen), haben nicht selten mit einer starken Unterdr\u00fcckung von Emotionen zu tun. Wenn (entwicklungs-)traumatische Erfahrungen nicht verarbeitet werden k\u00f6nnen, weil Kinder dabei unbedingt Hilfe brauchen w\u00fcrden, aber wom\u00f6glich niemand da war oder es niemand bemerkte, dann kann ein Mensch oft keine andere Strategie finden, als seine Gef\u00fchle nicht mehr zuzulassen. Dies kann entweder nur einzelne Emotionen oder auch eine grosse Palette von verschiedenen Gef\u00fchlen betreffen. Eine solche Unterdr\u00fcckung f\u00fchrt zu einem eingeschr\u00e4nkten, sehr einseitigen Leben, zu fehlendem Zugang zu sich selbst und den eigenen Bed\u00fcrfnissen und zu unpassenden Reaktionen auf Situationen, welche normalerweise diejenigen Gef\u00fchle ausl\u00f6sen, mit welchen die Betroffenen nicht umgehen, ja sie nicht einmal sp\u00fcren k\u00f6nnen. Es f\u00fchlt nicht selten auch zu einer \u00dcberforderung, weil die Betroffenen sich in ihrer Einsamkeit zu viel Druck machen (oder Druck am falschen Ort), die Probleme zu l\u00f6sen, oder auch meinen, sie m\u00fcssten immer alles noch besser machen, nicht selten sich auch gegen Probleme und das Leiden anderer nicht abgrenzen k\u00f6nnen, weil sie auch ihre eigenen F\u00e4higkeiten und Beschr\u00e4nkungen nicht richtig wahrnehmen k\u00f6nnen. Sie verzetteln sich vielleicht auch, wissen \u00fcberhaupt nicht was sie beruflich tun wollen, oder entscheiden sich f\u00fcr Ausbildungen, die nicht zu ihnen passen, weil ihnen der Zugang zu ihren Gef\u00fchlen fehlt und sie sich deshalb zu stark an dem orientieren, was sie vom Umfeld als w\u00fcnschenswert erleben &#8211; manchmal auch in einer Gegenreaktion darauf etwas Gegenteiliges. Oft passen sie sich aus einer tiefen Verunsicherung heraus zu stark an, und wenn sie selbst ihre Gef\u00fchle nicht richtig wahrnehmen, k\u00f6nnen sie auch von den anderen nicht richtig verstanden und interpretiert werden. All dies wird irgendwann, selbst wenn es zuvor kaum bewusst war, zu einer unertr\u00e4glichen Belastung, auf welche die Psyche mit einem Ausnahmezustand und grosser Energie und extremem Tempo des inneren Geschehens reagiert. Vielleicht ist dies f\u00fcr Menschen, die sich in solchen starren, \u00fcber lange Zeit verfestigten, aber, da sie sich nicht mehr in deren (famili\u00e4rem) Entstehungskontext befinden, nicht mehr weiterf\u00fchrbaren Verhaltensmustern befinden, jedoch darin blockiert sind, ohne die M\u00f6glichkeit, sie bewusst wahrzunehmen, weil der Zugang zur Gef\u00fchlswelt fehlt, die einzige M\u00f6glichkeit zur Ver\u00e4nderung. Dies als ein Beispiel. Emotionen und Gef\u00fchle sind aber ganz bestimmt auch bei andersartigen psychischen Krisen ein wichtiges Thema. Lernen, sich allen Gef\u00fchlen zu stellen, die alten, durch Traumatisierungen ausgel\u00f6sten, aber damals unterdr\u00fcckten und deswegen nicht ausreichend gef\u00fchlten Emotionen zu verarbeiten und zu bew\u00e4ltigen, um danach wieder der jeweilig aktuellen Situation angemessene Gef\u00fchle und Emotionen zu sp\u00fcren und bewusst darauf reagieren zu k\u00f6nnen, ist eine der Kernaufgaben auf dem Genesungsweg. Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass wir mittels des F\u00fchlens und auch k\u00f6perlichen Empfindes von Emotionen problematische Erfahrungen verarbeiten, dass dies uns aber (selbst wenn es uns manchmal im ersten Moment, wenn wir zu wagen beginnen, uns dem zuzuwenden und zu \u00f6ffnen, unertr\u00e4glich erscheinen mag), nie \u00fcberw\u00e4ltigen kann, solange wir uns in Sicherheit wissen, keine Angst haben und in diesen Prozess vertrauen. Daf\u00fcr ist es auf jeden Fall hilfreich, Begleitung in Anspruch zu nehmen. Diese sollte aber neben solchen konkreten Verarbeitungserfahrungen auch dazu abzielen, uns zu erm\u00e4chtigen, dies irgendwann auch selbst zu schaffen. Insbesondere bei schwierigen psychischen Belastungen oder komplexeren und vielleicht nicht g\u00e4nzlich klaren (wegen eigenen Amnesien und Sprachlosigkeit innerhalb der Familie beispielsweise) Traumatisierungen braucht die Verarbeitung sehr viel Zeit und Energie. Oft ist es unm\u00f6glich, \u00fcberhaupt so viel Therapie in Anspruch nehmen zu k\u00f6nnen. Auch sind leider die Rahmenbedingungen und zur Verf\u00fcgung stehenden M\u00f6glichkeiten, sowohl gesellschaftlich als auch psychiatrisch, leider diesbez\u00fcglich nicht optimal. Besonders hilfreiche Angebote m\u00fcssen Betroffene oft sogar selbst bezahlen, weil sie (noch) nicht von den Krankenkassen \u00fcbernommen werden oder zuwenige Fachpersonen sich mit den entsprechenden Ans\u00e4tzen ausreichend auskennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-green-background-color has-background has-small-font-size\">Dass Musik und insbesondere die Hingabe daran, uns emotional in Schwingung bringen k\u00f6nnen, und wie fantastisch es ist, wenn wir uns getrauen, unsere Gef\u00fchle authentisch auszudr\u00fccken, l\u00e4sst sich in diesem kurzen Youtube-Film sehen, wenn man auf den Gesichtsausdruck der Pianistin achtet. F\u00fcr diesen Hinweis auf die Aufnahme von Martha Argerich bin ich dem Buch &#8222;Yoga&#8220; von Emmanuel Carr\u00e8re, der darin \u00fcbers Meditieren ebenso wie \u00fcber seinen Genesungsweg im Rahmen einer bipolaren St\u00f6rung geschrieben hat:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-green-background-color has-background\"><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=KCSEwfqs-VM\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=KCSEwfqs-VM<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Selbstf\u00fcrsorge und Ausgleich: <\/strong>Viele Menschen mit psychischen Belastungen haben in ihrer Kindheit zu wenig oder dann \u00fcbergriffige, erdr\u00fcckende F\u00fcrsorge erlebt. Es ist also ein wichtiges Thema, sich auf den Weg zu machen, immer besser herauszufinden, was einem gut tut und was man besser meidet &#8211; oder dann auch differenzieren zu lernen, wann und wie lange was gut tut und was nicht. Man kann dies nur selbst merken und umsetzen, darf und muss sich auch daf\u00fcr einsetzen, dass es m\u00f6glich ist, ausreichend Selbstf\u00fcrsorge walten zu lassen, und nicht durch andere Menschen, deren Vorurteile oder durch belastende Rahmenbedingungen daran gehindert zu werden. Selbstf\u00fcrsorge ist besonders bei hochsensiblen Menschen ein extrem wichtiges Thema, und gleichzeitig haben diese oft problematische Erfahrungen gemacht, weil sie mit ihrem feineren und reaktiveren Nervensystem schneller in \u00dcberforderung geraten und andere Leute dies nicht verstehen k\u00f6nnen und es einfach m\u00fchsam und anstrengend finden, vielleicht gar als l\u00e4cherliches Theater abtun. Wenn wir uns und unsere Bed\u00fcrfnisse besser kennen lernen und immer st\u00e4rker ber\u00fccksichtigen, dann wird es uns jedoch auf jeden Fall besser gehen, dann k\u00f6nnen wir mit der Zeit auch st\u00e4rker werden und lernen, (wieder) mehr auszuhalten, und nur dann k\u00f6nnen wir auch f\u00fcr die anderen m\u00f6glichst angenehme und hilfreiche Zeitgenoss*innen sein! Zur Selbstf\u00fcrsorge geh\u00f6rt es auch, ausreichend Ausgleich zu haben. Man kann nicht immer dasselbe tun, die ganze Zeit gleich verbringen. Wir alle haben verschiedene Bed\u00fcrfnisse, wir brauchen es sowohl, Zeit f\u00fcr uns zu haben und allein zu sein, wie auch mit anderen zu sein, mit nur einer Person oder auch in einer Gruppe, wir brauchen Stille ebenso wie Anregung, Entdeckungen und Neues ebenso wie Beruhigung, und Best\u00e4ndigkeit, wir brauchen erholsames Nichtstun ebenso wie Arbeiten und aktive Bewegung, Nachdenken und tiefgr\u00fcndige Gespr\u00e4che ebenso wie es zusammen lustig haben, Spielen, Spazierengehen oder Sport, einfach mal einen Ausflug machen oder Dinge anpacken, drinnen sitzen ebenso wie in der Natur sein. Auch hier gilt es, herauszufinden, wie die Sache im Detail f\u00fcr uns pers\u00f6nlich aussieht &#8211; nicht bei jedem ist die gute Balance am gleichen Ort! Und manchmal ver\u00e4ndern sich die Bed\u00fcrfnisse auch mit der Zeit, insbesondere wenn sich ein wichtiger Baustein ge\u00e4ndert hat, etwa die Arbeitsstelle, oder wenn man sich verliebt oder getrennt hat oder bei den Eltern ausgezogen ist oder mit einer Aus- oder Weiterbildung begonnen hat, von einer eigenen Wohnung in eine WG gezogen ist oder umgekehrt. All dies hat auch einen Einfluss auf unsere weiteren Bed\u00fcrfnisse, weil sich das ver\u00e4ndert hat, was schon gegeben ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Umgang mit Diagnosen, Behandlung und Therapie sowie mit Medikamenten: <\/strong>Meines Erachtens sollte man den Diagnosen nicht allzu viel Beachtung schenken. Sie k\u00f6nnen einen Hinweis geben auf das, was helfen k\u00f6nnte, aber manchmal schr\u00e4nken sie uns auch unn\u00f6tig ein oder stigmatisieren uns gar. Sie sollten also weiterf\u00fchren und nicht behindern! Es ist auch nicht gut, sich von ihnen erschrecken zu lassen. Ausserdem ist das meiste, das man vorher von solchen Dingen wusste, eh nicht wirklich ausgewogen oder gar vorurteilsbehaftet. Es bringt uns in der Regel eher weiter, uns mit positiven Erfahrungen anderer zu besch\u00e4ftigen, als uns mit denjenigen Schicksalen zu identifizieren, die ganz schwierig sind. Heute gibt es zum Gl\u00fcck immer mehr ermutigende Lebensgeschichten zu lesen und zu h\u00f6ren. Diagnosen sind ausserdem nichts weiter als ein Hilfsmittel der Psychiatrie, die diagnostischen Kriterien sind aber nicht auf der ganzen Welt gleich und werden auch alle paar Jahre \u00fcberarbeitet. Das heisst, man ist sich alles andere als einig, sowohl grunds\u00e4tzlich wie auch im Einzelfall. Diagnosen haben auch einen ganz banalen Zweck, z.B. dass man krankgeschrieben werden kann oder dass die Krankenkassen die Behandlungen bezahlen. Man kann Diagnosen auch unterschiedlich verstehen und interpretieren, auch Fachpersonen sehen sie zum Teil ganz unterschiedlich. Es lohnt sich deshalb oft auch, Therapeut*innen zu finden, deren Sicht- und Vorgehensweisen wirklich zur eigenen passen, sonst verliert man sich nur in unn\u00f6tigen K\u00e4mpfen und \u00e4rgert sich sinnlos. Wichtig ist, dass man sich nicht mit einer Diagnose identifiziert oder sich nur noch als krank sieht: diese Themen geh\u00f6ren vielleicht nun auch zu einem, aber sie sind nur ein kleiner Teil, selbst in Zeiten, in denen sie wirklich schwierig sind. Damit sie wieder weniger belasten, ist es wichtig, den anderen Aspekten m\u00f6glichst viel Raum und Gewicht zu geben. Oft hilft einem gerade in dieser Hinsicht auch der Austausch mit anderen Betroffenen und ein Versuch, die psychischen Probleme oder die Krise in die eigene Biografie einzubetten, den Zusammenhang zur eigenen Geschichte und zur aktuellen Lebenssituation besser zu verstehen. Diagnosen fallen nie einfach vom Himmel. Ich pers\u00f6nlich glaube auch nicht daran, dass es etwas mit den Genen zu tun hat, sondern f\u00fcr mich ist es eindeutig, dass es Auswirkungen belastender Erfahrungen sind, welche die Symptome ausl\u00f6sen, allerdings kann es sich manchmal auch lohnen, die Familiengeschichte mit einzubeziehen. Nat\u00fcrlich ist die Hirnchemie durcheinander, wenn die Psyche im Ausnahmezustand ist, aber man sollte dies nicht als Ursache, sondern als den k\u00f6rperlichen Ausdruck der Krise verstehen. Man weiss heute immer mehr dar\u00fcber, dass Traumatisierungen und schwierige Pr\u00e4gungen \u00fcber mehrere Generationen weitergegeben werden k\u00f6nnen, und dass dies auch ganz k\u00f6rperlich verankert ist (Epigenetik). Die gute Nachricht davon ist aber auch, dass dies auch eine Ver\u00e4nderung mittels Verarbeitung und neuer, anderer Erfahrungen erm\u00f6glicht. Unsere Gehirne sind viel plastischer als man fr\u00fcher dachte, sie k\u00f6nnen sich also immer weiter entwickeln und anpassen. Vermutlich sind die Symptome in dieser Hinsicht sogar weiterf\u00fchrend, denn sie bringen ganz andere Erfahrungen und zwingen zum Herunterbremsen im Lebensstil, zu Denkpausen, zu Erholung, zu neuen Verhaltensweisen und Umorientierung. Deshalb ist es besser, zu versuchen, ihnen akzeptierend und mit Interesse zu begegnen, zu verstehen zu versuchen, was sie mit einem selbst, mit unterdr\u00fcckten Problemen und Gef\u00fchlen, mit verdr\u00e4ngten Erfahrungen und mit dem bisherigen Leben zu tun haben, statt sie (komplett oder allzu lange) einfach mit Medikamenten zu behandeln und zu unterdr\u00fccken. Psychopharmaka k\u00f6nnen hilfreich sein, wenn sie nicht zu hoch dosiert werden. Sie d\u00e4mpfen aber nicht nur die Schwierigkeiten und die vielleicht allzu heftigen Emotionen oder erm\u00f6glichen eine Aufhellung der gedr\u00fcckten Stimmung, sondern sie blockieren auch die Entwicklung. Jedenfalls ist es mit Medikamenten nicht m\u00f6glich, ganz sich selbst zu sein. Manchmal sind die Symptome aber derart \u00fcberfordernd, dass es nicht ohne Tabletten geht. Jedoch darf man diesbez\u00fcglich auch Selbstbestimmung einfordern, sollte sich aber mit verschiedenen Ansichten und Empfehlungen vertieft auseinandersetzen und die eigene Vorgehensweise auch an die jeweilig sich ver\u00e4ndernde Situation anpassen und sich der eigenen Verantwortung bewusst sein. Dies ist noch verst\u00e4rkt der Fall, wenn jemand minderj\u00e4hrige Kinder hat, denn diese leiden immer mit. Leider haben die Medikamente meist nicht nur kurzfristige, sonderen auch langfristige Nebenwirkungen, und noch schlimmer ist, dass die Psychiatrie diese oft noch nicht wirklich kennt oder mit zus\u00e4tzlichen Medikamenten darauf reagiert, was mit der Zeit fatal sein kann. Ausserdem passt sich der K\u00f6rper an sie an, das heisst, wenn man sie nicht wieder reduziert, absetzt, oder zumindest auch therapeutische Fortschritte gemacht hat, braucht es nicht selten immer noch h\u00f6here Dosierungen. Oft lohnt es sich deshalb, ein gewisses Mass an Symptomen in Kauf zu nehmen, auch weil diese wichtige Hinweise auf die zugrundeliegende Problematik sind und man sich dank ihnen, wenn man sie im Kontext der Biografie ebenso wie im Zusammenhang mit aktuellen Lebenserfahrungen versteht und wenn man sie auch bez\u00fcglich ihrer Reaktion auf das, was man gerade tut, beobachtet, besser verstehen und in eine gute Richtung weiterentwickeln kann. Man sollte sich auf jeden Fall Therapeut*innen suchen, die sich mit solchen Dingen auskennen oder dies von ihnen einfordern. Ausser nat\u00fcrlich man mag solche Themen \u00fcberhaupt nicht. Auch sich selbstbestimmt f\u00fcr die langfristige Einnahme von Medikamenten zu entscheiden, damit man Ruhe vor den Symptomen hat, ist legitim. Nicht alle Menschen sind gleich und nur jede*r Betroffene selbst kann sp\u00fcren, was stimmig ist und wie lange. Manchmal braucht es auch einfach zwischendurch Erholungspausen oder den Hauptfokus auf ganz anderem, z.B. auf dem Beruf oder auf einer neuen Partnerschaft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pers\u00f6nliche Medizin: <\/strong>Patricia Deegan, eine wichtige Person in der angels\u00e4chsischen Recovery-Bewegung, selbst mit Psychose-Erfahrung und einem eindr\u00fccklichen Genesungsweg, hat irgendwann verstanden, dass Medikamente nur eine m\u00f6gliche Art von Medizin sind. Sie pr\u00e4gte deshalb den Begriff der &#8222;Personal Medicine&#8220;. Damit ist gemeint, dass jede*r Betroffene ganz individuelle, f\u00fcr ihn oder sie hilfreiche, genesungsf\u00f6rdernde Aktivit\u00e4ten, Hobbies, Gedanken, Menschen, Orte oder Gegenst\u00e4nde finden kann. Insbesondere wenn wir uns deren jeweils spezifische Wirkungsweise bewusst machen und uns vielleicht auch in ein Notizheft oder auf ein Poster an die Wand schreiben, was wir in welcher Situation, bei welchen Problemen und Gef\u00fchlen beispielsweise als beruhigend und stabilisierend oder aktivierend, motivierend, die Stimmung hebend, ermutigend oder erholsam erleben, und was genau in uns geschieht, wenn wir dies tun, denken oder sehen, dann k\u00f6nnen wir uns selbst in ganz schwierigen Momenten, wenn wir ohne Erinnerungshilfe keinen Zugang mehr dazu h\u00e4tten, selbst weiterhelfen. Eine Idee von Patricia Deegan ist auch, sich je ein K\u00e4rtchen f\u00fcr jede pers\u00f6nliche Medizin zu gestalten, auf der einen Seite die Situation zu beschreiben, wann dies vonn\u00f6ten sein k\u00f6nnte, und auf der anderen die pers\u00f6nliche Medizin und wie sie wirkt. Beispiele von pers\u00f6nlicher Medizin sind, da sie eben individuell sind und auch aus verschiedenartigen Problemen herausf\u00fchren sollten, ganz unterschiedlich, und manchmal kann sogar dasselbe nicht f\u00fcr jeden auf gleiche Art oder in der gleichen Situation gut tun. F\u00fcr mich sind zum Beispiel Waldspazierg\u00e4nge etwas total Wichtiges, einerseits helfen sie mir, wenn ich regelm\u00e4ssig rausgehe, pr\u00e4ventiv, um stabiler zu bleiben und nicht so rasch aus dem Gleichgewicht zu kommen, aber auch wegen der Bewegung an der frischen Luft f\u00fcr meine k\u00f6rperliche Befindlichkeit, andererseits wirken sie in Phasen von Stress beruhigend, lassen mich von Reiz\u00fcberflutung und Hyperaktivit\u00e4t wieder in mehr Gelassenheit und Besonnenheit finden, unterst\u00fctzen meine Reflexion, heben meine Stimmung, \u00f6ffnen mich f\u00fcr gute Begegnungen mit anderen Menschen, lassen mich Erfahrungen spiritueller Verbundenheit machen und regen mich dazu an, achtsamer zu sein, genauer zu beobachten, mich an ganz kleinen, unscheinbaren Dingen zu freuen, aber auch zu \u00fcben, unangenehme Einfl\u00fcsse aushalten zu k\u00f6nnen oder mit ihnen sogar Positives verbinden zu lernen: indem ich den L\u00e4rm der nahen Autobahn oder des Helikopters, der \u00fcber die Baumwipfel fliegt, ganz bewusst wahrnehme und versuche, ihn nicht negativer zu werten als das Zwitschern der V\u00f6gel oder das Kinderlachen, das von der Feuerstelle her zu h\u00f6ren ist. Manchmal stelle ich mir dabei vor, aus welchen herzerw\u00e4rmenden Gr\u00fcnden die Leute in den Autos gerade unterwegs sein k\u00f6nnten, und dann vers\u00f6hnt mich das, auch wenn ich mich ums Klima und um die Umwelt sorge. Pers\u00f6nliche Medizin kann aber auch die Lekt\u00fcre eines guten Buches sein, ein Telefongespr\u00e4ch mit einer lieben Freundin, eine \u00dcberraschung, die ich mir f\u00fcr jemand anderen ausdenke &#8211; das verbindet -, die zugeh\u00f6rige Karte selbst zu malen, beim Kaffeekochen in der K\u00fcche herumzutanzen &#8211; wobei die Art der Musik je nach aktueller Problematik eine andere sein muss -, mir einfach eine stille Pause auf dem Sofa zu g\u00f6nnen, meine F\u00fcsse bei jedem Schritt zu sp\u00fcren, ein Bild anzuschauen, das f\u00fcr mich mit guten Empfindungen verkn\u00fcpft ist, mich unterwegs \u00fcber jede liebevolle Geste zu freuen, die ich zwischen wildfremden Leuten beobachte, eine heisse Dusche zu nehmen, um ein bisschen W\u00e4rme zu tanken, Lieder zu h\u00f6ren, bei denen ich mitsingen mag, einfach nur meinen Atem wahrzunehmen, auf eine aufrechte K\u00f6rperhaltung zu achten, das Chaos im Kopf auf einem Notizblock zu sortieren, den Stimmen, die nur ich h\u00f6re, wenn sie mich gerade wieder mehr besch\u00e4ftigen oder belasten &#8211; und besser auch schon pr\u00e4ventiv, damit sie gar nicht erst Oberhand bekommen k\u00f6nnen! &#8211; klar und deutlich zu antworten, ihnen (wenn ich alleine zu Hause bin, jedenfalls) auch ebenso laut Paroli zu bieten, wie sie mich kleinzumachen versuchen, oder einen neuen Text f\u00fcr meine Website zu schreiben, von dem ich denke, dass er f\u00fcr andere Menschen interessant sein k\u00f6nnte. Nat\u00fcrlich m\u00fcsste ich, wenn ich mir all meine pers\u00f6nliche Medizin aufschreiben w\u00fcrde (ich habe das einst auch getan), um mich in Momenten der \u00dcberw\u00e4ltigung daran zu erinnern, noch genauer beschreiben, wann ich das brauchen k\u00f6nnte und weshalb.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-twentytwentyone-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_0740-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-525\" srcset=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_0740-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_0740-300x225.jpg 300w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_0740-768x576.jpg 768w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_0740-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_0740-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_0740-1568x1176.jpg 1568w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Wasser, und auf der metaphorischen Ebene der Fluss des Lebens vielleicht auch, tragen sowohl ganz Leichtes als auch ganz Schweres. Es ist wichtig , darauf vertrauen zu lernen. So verwandeln sich vielleicht irgendwann auch der gef\u00fchlte Brocken im Bauch und die niederdr\u00fcckende Last auf den Schultern in eine Leichtigkeit, die nicht mehr so rasch untergehen kann.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-twentytwentyone-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_0750-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-526\" srcset=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_0750-768x1024.jpg 768w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_0750-225x300.jpg 225w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_0750-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_0750-1536x2048.jpg 1536w, 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has-large-font-size\"><em>Don&#8217;t accept stigma<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><em>fight for your own life instead<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><em>and show them who you really are!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><em>It is worthwile, no matter how long it takes to get there.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-twentytwentyone-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_1039-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-528\" style=\"width:325px;height:240px\" srcset=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_1039-1024x768.jpg 1024w, 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style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weitere Empfehlungen<\/h2>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Links<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Netzwerk Stimmenh\u00f6ren Schweiz: <a href=\"https:\/\/netzwerk-stimmenhoeren.ch\/\">https:\/\/netzwerk-stimmenhoeren.ch\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Psychose-Seminar Z\u00fcrich: <a href=\"https:\/\/www.psychoseseminarzuerich.ch\/\">https:\/\/www.psychoseseminarzuerich.ch\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Pro Mente Sana: <a href=\"https:\/\/promentesana.ch\/\">https:\/\/promentesana.ch\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Selbsthilfe Schweiz: <a href=\"https:\/\/www.selbsthilfeschweiz.ch\/\">https:\/\/www.selbsthilfeschweiz.ch\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Dargebotene Hand &#8211; Telefon 143: <a href=\"https:\/\/www.143.ch\/\">https:\/\/www.143.ch\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Recovery College Bern: <a href=\"https:\/\/www.recoverycollegebern.ch\/\">https:\/\/www.recoverycollegebern.ch\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Recovery College Ostschweiz: <a href=\"https:\/\/recoverycollege-ostschweiz.ch\/\">https:\/\/recoverycollege-ostschweiz.ch\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Recovery College Z\u00fcrich: <a href=\"https:\/\/recoverycollegezuerich.ch\/\">https:\/\/recoverycollegezuerich.ch\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bock Thomas, Buck Dorothea, Esterer Ingeborg (2007): Stimmenreich. Mitteilungen \u00fcber den Wahnsinn<\/p>\n\n\n\n<p>Bock Thomas, D\u00f6rner Klaus, Naber Dieter (Hg.) (2004): Anst\u00f6sse. Zu einer anthropologischen Psychiatrie.<\/p>\n\n\n\n<p>Buck Dorothea (resp. Sophie Zerchin) (2005): Auf der Spur des Morgensterns. Psychose als Selbstfindung<\/p>\n\n\n\n<p>Charf Dami (2020): Auch alte Wunden k\u00f6nnen heilen. Wie Verletzungen aus der Kindheit unser Leben bestimmen und wir dennoch Frieden in uns selbst finden k\u00f6nnen<\/p>\n\n\n\n<p>Gapp-Bauss Sabine (2015): Depression und Burn-out \u00fcberwinden. Ihr roter Faden aus der Krise: Die wirksamsten Selbsthilfestrategien<\/p>\n\n\n\n<p>Gendlin Eugene T. (2016): Focusing. Selbsthilfe bei der L\u00f6sung pers\u00f6nlicher Probleme<\/p>\n\n\n\n<p>Graham Linda (2020): Resilienz. Wirkungsvolle \u00dcbungen, um nach Schwierigkeiten, Entt\u00e4uschungen und Katastrophen wieder ins Gleichgewicht zu kommen<\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00fcn Anselm\/Robben Ramona (2021): Grenzen setzen, Grenzen achten. Wege zu einem gl\u00fccklichen Miteinander<\/p>\n\n\n\n<p>Hansen Hartwig (Hg.) (2013): Der Sinn meiner Psychose. Zwanzig Frauen und M\u00e4nner berichten<\/p>\n\n\n\n<p>Holmes Tom und Lauri (2010): Reisen in die Innenwelt. Systemische Arbeit mit Pers\u00f6nlichkeitsanteilen<\/p>\n\n\n\n<p>Huber Michaela (2010): Der innere Garten. Ein achtsamer Weg zur pers\u00f6nlichen Ver\u00e4nderung<\/p>\n\n\n\n<p>Iding Doris (2021): Die Angst, der Buddha und ich<\/p>\n\n\n\n<p>Jacob Gitta\/van Genderen Hannie\/Seebauer Laura (2011): Andere Wege gehen. Lebensmuster verstehen und ver\u00e4ndern &#8211; ein schematherapeutisches Selbsthilfebuch<\/p>\n\n\n\n<p>Judith Anodea (2004): Eastern Body, Western Mind. Psychology and the Chakra System as a Path to the Self<\/p>\n\n\n\n<p>Lauveng Arnhild (2008): Morgen bin ich ein L\u00f6we. Wie ich die Schizophrenie besiegte<\/p>\n\n\n\n<p>Levine Peter A. (2021): Sprache ohne Worte. Wie unser K\u00f6rper Trauma verarbeitet und uns in die innere Balance zur\u00fcckf\u00fchrt<\/p>\n\n\n\n<p>Lo Imi (2020): Sensibilit\u00e4t und emotionale Intensit\u00e4t: Wie man als hochsensibler Mensch mit intensiven Gef\u00fchlen umgeht<\/p>\n\n\n\n<p>Muri Franziska (2019): Selbstf\u00fcrsorge. Die 7 Geheimnisse des liebevollen Umgangs mit dir selbst<\/p>\n\n\n\n<p>Ogden Pat\/Minton Kekuni\/Pain Clare (2010): Trauma und K\u00f6rper. Ein sensumotorisch orientierter psychotherapeutischer Ansatz<\/p>\n\n\n\n<p>Podvoll Edward M. (2017): Von Psychose genesen. Psychosen verstehen und behandeln<\/p>\n\n\n\n<p>Romme Marius, Escher Sandra (2013): Stimmenh\u00f6ren verstehen. Der Leitfaden zur Arbeit mit Stimmenh\u00f6rern<\/p>\n\n\n\n<p>Ruppert Franz (2019): Seelische Spaltung und innere Heilung. Traumatische Erfahrungen integrieren<\/p>\n\n\n\n<p>Sanchez Maria (2019): Die revolution\u00e4re Kraft des F\u00fchlens. Wie unsere Emotionen uns befreien<\/p>\n\n\n\n<p>Schlimme Jann E., Scholz Thelke, Seroka Renate (2019): Medikamentenreduktion und Genesung von Psychosen<\/p>\n\n\n\n<p>Schnackenberg Joachim, Burr Christian (2017): Stimmenh\u00f6ren und Recovery. Erfahrungsfokussierte Beratung in der Praxis<\/p>\n\n\n\n<p>Schnarch David (2016): Die Psychologie sexueller Leidenschaft<\/p>\n\n\n\n<p>Schulz Michael, Zuaboni Gianfranco (Hg.) (2014): Die Hoffnung tr\u00e4gt. Psychisch erkrankte Menschen und ihre Recoverygeschichten<\/p>\n\n\n\n<p>Sellin Rolf (2020): Wenn die Haut zu d\u00fcnn ist. Hochsensibilit\u00e4t &#8211; vom Manko zum Plus<\/p>\n\n\n\n<p>Slade Mike et al. (2014): Uses and abuses of recovery: implementing recovery-oriented practices in mental health systems. World Psychiatry: 13: 12-20<\/p>\n\n\n\n<p>Storch Maja\/J\u00e4ger Eva Maria\/Kl\u00f6ckner Stefan (2021): Spirituelles Embodiment. Stimme und K\u00f6rper als Schl\u00fcssel zu unserem wahren Selbst<\/p>\n\n\n\n<p>Tate Christie (2021): The Group. Wie ein Therapeut und ein Kreis von Fremden mein Leben rettete<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser Cornell Ann (2017): Focusing &#8211; Der Stimme des K\u00f6rpers folgen. Anleitungen und \u00dcbungen zur Selbsterfahrung<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Dokumentarfilme<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bak Gamma (2010): Schnupfen im Kopf. Ein Leben mit der Psychose<\/p>\n\n\n\n<p>Borges Phil und Tomlinson Kevin (2017): Crazywise<\/p>\n\n\n\n<p>Friedli Annemarie (2014): Zwischen Bangen und Hoffen. Psychisch erkrankte Menschen &#8211; Angeh\u00f6rige und das soziale Umfeld<\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00e4nicher Dieter und Pro Mente Sana (2007): Recovery. Wie die Seele gesundet &#8211; acht Frauen und M\u00e4nner erz\u00e4hlen<\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00e4nicher Dieter (2015): Gepr\u00fcfte Liebe<\/p>\n\n\n\n<p>Hagen Edgar (2007): Someone beside you<\/p>\n\n\n\n<p>Kalms Jana, Stolz Piet und Winkels Sebastian (2015): Nicht alles schlucken \/ Leben mit Psychopharmaka. Ein Lernfilm.<\/p>\n\n\n\n<p>Kalms Jana und Striegnitz Torsten (2006): Raum 4070 \/ Psychosen verstehen. Ein Lehrfilm aus dem Psychoseseminar Potsdam<\/p>\n\n\n\n<p>Krug-Metzinger Anja (2015): Stimmen im Kopf<\/p>\n\n\n\n<p>Longden Eleanor (2013): TED-Talk. Die Stimmen in meinem Kopf. <a href=\"https:\/\/www.ted.com\/talks\/eleanor_longden_the_voices_in_my_head?language=de\">https:\/\/www.ted.com\/talks\/eleanor_longden_the_voices_in_my_head?language=de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Mackler Daniel (2011): Open Dialogue. An alternative, Finnish approach to healing psychosis<\/p>\n\n\n\n<p>Mackler Daniel (2013): Healing Homes. An alternative, Swedish model for healing psychosis<\/p>\n\n\n\n<p>Medienprojekt Wuppertal (2009): Wenn die Realit\u00e4t auf einmal anders ist. Ein Film \u00fcber Menschen mit der Diagnose Schizophrenie<\/p>\n\n\n\n<p>Neuenschwander J\u00fcrg (2016): Gleich und anders. Wenn die Psyche uns fordert<\/p>\n\n\n\n<p>Pohlmeier Alexandra (2008): Himmel und Mehr. Dorothea Buck auf der Spur<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\">\u00a9 Barbara Schumacher, inspeeratio.ch (mit Ausnahme der Links)<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Menu:<\/strong><\/p>\n\n\n<nav class=\"items-justified-space-between wp-block-navigation is-content-justification-space-between is-layout-flex wp-container-core-navigation-is-layout-3d213aab wp-block-navigation-is-layout-flex\" aria-label=\"Themen-Seiten\"><ul class=\"wp-block-navigation__container items-justified-space-between wp-block-navigation\"><li class=\" wp-block-navigation-item  menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-home wp-block-navigation-link\"><a class=\"wp-block-navigation-item__content\"  href=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/\" title=\"\"><span class=\"wp-block-navigation-item__label\">inspeeratio<\/span><\/a><\/li><li class=\" wp-block-navigation-item  menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page wp-block-navigation-link\"><a class=\"wp-block-navigation-item__content\"  href=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/inspirierende-inputs\/\" title=\"\"><span class=\"wp-block-navigation-item__label\">Inspirierende Inputs<\/span><\/a><\/li><li data-wp-context=\"{ &quot;submenuOpenedBy&quot;: { &quot;click&quot;: false, &quot;hover&quot;: false, &quot;focus&quot;: false }, &quot;type&quot;: &quot;submenu&quot;, &quot;modal&quot;: null, &quot;previousFocus&quot;: null }\" data-wp-interactive=\"core\/navigation\" data-wp-on--focusout=\"actions.handleMenuFocusout\" data-wp-on--keydown=\"actions.handleMenuKeydown\" data-wp-on--mouseenter=\"actions.openMenuOnHover\" data-wp-on--mouseleave=\"actions.closeMenuOnHover\" data-wp-watch=\"callbacks.initMenu\" tabindex=\"-1\" class=\"wp-block-navigation-item has-child 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class=\"wp-block-navigation-item__label\">Wir sind alle G\u00e4ste auf unserem Planeten!<\/span><\/a><\/li><li class=\" wp-block-navigation-item  menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-post wp-block-navigation-link\"><a class=\"wp-block-navigation-item__content\"  href=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/entwicklungs-zusammenarbeit-wider-systemzwaenge\/\" title=\"\"><span class=\"wp-block-navigation-item__label\">Entwicklungs-Zusammenarbeit wider Systemzw\u00e4nge<\/span><\/a><\/li><li class=\" wp-block-navigation-item  menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-post wp-block-navigation-link\"><a class=\"wp-block-navigation-item__content\"  href=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/fuer-eine-differenzierte-antwort-auf-die-umstrittenen-polizeimassnahmen-gegen-eskalierende-demonstrationen\/\" title=\"\"><span class=\"wp-block-navigation-item__label\">F\u00fcr eine differenzierte Antwort auf die umstrittenen Polizeimassnahmen gegen eskalierende Demonstrationen<\/span><\/a><\/li><li class=\" wp-block-navigation-item  menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-post wp-block-navigation-link\"><a class=\"wp-block-navigation-item__content\"  href=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/inneres-gespuer-als-orientierung\/\" title=\"\"><span class=\"wp-block-navigation-item__label\">Inneres Gesp\u00fcr f\u00fcr Stimmigkeit als Orientierung<\/span><\/a><\/li><li class=\" wp-block-navigation-item  menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-post wp-block-navigation-link\"><a class=\"wp-block-navigation-item__content\"  href=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/wie-ein-blatt-im-wind\/\" title=\"\"><span class=\"wp-block-navigation-item__label\">Wie ein Blatt im Wind<\/span><\/a><\/li><li class=\" wp-block-navigation-item  menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-post wp-block-navigation-link\"><a class=\"wp-block-navigation-item__content\"  href=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/nein-zur-umsetzungs-vorlage-fuer-die-oecd-mindeststeuer\/\" title=\"\"><span class=\"wp-block-navigation-item__label\">Nein zur Umsetzungs-Vorlage f\u00fcr die OECD-Mindeststeuer!<\/span><\/a><\/li><\/ul><\/li><li data-wp-context=\"{ &quot;submenuOpenedBy&quot;: { &quot;click&quot;: false, &quot;hover&quot;: false, &quot;focus&quot;: false }, &quot;type&quot;: &quot;submenu&quot;, &quot;modal&quot;: null, &quot;previousFocus&quot;: null }\" data-wp-interactive=\"core\/navigation\" data-wp-on--focusout=\"actions.handleMenuFocusout\" data-wp-on--keydown=\"actions.handleMenuKeydown\" data-wp-on--mouseenter=\"actions.openMenuOnHover\" data-wp-on--mouseleave=\"actions.closeMenuOnHover\" data-wp-watch=\"callbacks.initMenu\" tabindex=\"-1\" class=\"wp-block-navigation-item has-child open-on-hover-click  menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page wp-block-navigation-submenu\"><a class=\"wp-block-navigation-item__content\" href=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/psychologie-und-psychiatrie\/\" title=\"\"><span class=\"wp-block-navigation-item__label\">Psychische Gesundheit und Genesung<\/span><\/a><button data-wp-bind--aria-expanded=\"state.isMenuOpen\" data-wp-on--click=\"actions.toggleMenuOnClick\" aria-label=\"Untermen\u00fc von Psychische Gesundheit und Genesung\" class=\"wp-block-navigation__submenu-icon wp-block-navigation-submenu__toggle\" ><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" viewBox=\"0 0 12 12\" fill=\"none\" aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\"><path d=\"M1.50002 4L6.00002 8L10.5 4\" stroke-width=\"1.5\"><\/path><\/svg><\/button><ul data-wp-on--focus=\"actions.openMenuOnFocus\" class=\"wp-block-navigation__submenu-container  menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page wp-block-navigation-submenu\"><li class=\" wp-block-navigation-item  menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page wp-block-navigation-link\"><a class=\"wp-block-navigation-item__content\"  href=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/workshops-und-beratung\/\" title=\"\"><span class=\"wp-block-navigation-item__label\">Workshops und Beratung<\/span><\/a><\/li><li class=\" wp-block-navigation-item  menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page wp-block-navigation-link\"><a class=\"wp-block-navigation-item__content\"  href=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/publikationen\/\" title=\"\"><span class=\"wp-block-navigation-item__label\">Publikationen<\/span><\/a><\/li><\/ul><\/li><li class=\" wp-block-navigation-item  menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page wp-block-navigation-link\"><a class=\"wp-block-navigation-item__content\"  href=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/poetry\/\" title=\"\"><span class=\"wp-block-navigation-item__label\">Poetry<\/span><\/a><\/li><li class=\" wp-block-navigation-item  menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page wp-block-navigation-link\"><a class=\"wp-block-navigation-item__content\"  href=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/pictures\/\" title=\"\"><span class=\"wp-block-navigation-item__label\">Fotographie<\/span><\/a><\/li><li class=\" wp-block-navigation-item  menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page wp-block-navigation-link\"><a class=\"wp-block-navigation-item__content\"  href=\"https:\/\/inspeeratio.ch\/weiterdenken\/ueber-mich\/\" title=\"\"><span class=\"wp-block-navigation-item__label\">\u00dcber mich<\/span><\/a><\/li><\/ul><\/nav>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inspiration, Reflexion und Beratung aus Peer-Perspektive Trust in what you believe in &#8211; and go ahead! Haupts\u00e4chlich geht es f\u00fcr uns alle darum, unser eigenes Leben zu leben, statt aus Traumatisierung und der daraus folgenden Angst oder Verunsicherung zu tun, was andere sagen\/wollen oder uns zu blockieren oder zu verzetteln. 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